Alles Leben ist Bewegung. Beweglicher werden heißt lebendiger werden: körperlich, seelisch und geistig.
Die FELDENKRAIS® Methode ist in ein ganzheitlicher Ansatz für Bewusstseinsprozesse, die über Bewegung angeleitet und begleitet werden. Wie alle Lebewesen drückt sich der Mensch in und mittels Bewegung aus. Das Leben selbst ist ständig Bewegung. So wird in der Feldenkrais Arbeit „Bewegung“ und Organisation von Bewegung , d. h. der sichtbare Ausdruck des Nervensystems, zum Medium und Feld des Lernens und der Veränderung.
Die Wahrnehmung mit allen Sinnesorganen spielt hierbei eine unschätzbare Rolle für das Erleben und die Integration von ganz Neuem. Die Möglichkeiten des Wandels können festgefahrene Bewegungsmustern verändern, Integration von Traumen, Stressbelastungen und Atem bis hin zu tiefer Reifung des Verhaltens bewirken. Die Organisation von Bewegung ist immer verbesserbar. Die Qualität der Bewegung wirkt auf die Qualität unseres Lebens.
Alles spiegelt sich im aufrechten Gang wider, der dem Menschen Ausrichtung und Freiheit schenkt.
Vielleicht ist der „aufrechte Gang“ schon in sich selbst eine Aufgabe für jeden Einzelnen und ein Weg zu neuer Bewusstheit.
Gruppenarbeit Bewusstheit durch Bewegung –
Awareness through Movement (ATM)

Die persönliche Geschichte, viele Erlebnisse und Erfahrungen haben unser Leben gestaltet und bereichert.
Doch manch eine Gewohnheit, ein Unfall oder eine schwierig zu verarbeitende Erfahrung vermag es, uns einzuengen, unser Selbstbild zu verzerren oder erschwert eine weitere Entwicklung und die Umsetzung des eigenen Potenzials.

Der Gruppenunterricht gestaltet sich über kunstvoll und weise zusammengefügte Bewegungsabläufe, die verbal vermittelt werden. Dem Schüler wird über einen geführten Ablauf von Bewegungen und deren Zusammenhänge mit Fragen zur Wahrnehmung Raum gegeben, sich zu erleben und direkte Veränderungen erfahren zu können.
Einzelarbeit Funktionale Integration (FI)

Die Einzelarbeit unterscheidet sich nicht von der Gruppenarbeit. Sie folgt dem gleichen Ansatz.
Der Lehrer begleitet den Schüler in einem nonverbalen Dialog über das „Bewegen“.

Funktionale Bewegungszusammenhänge können durch feine Information angeboten, diese dann unmittelbar erlebt und in Alltagsbewegungen integriert werden.
Individuelle Fragestellungen oder Probleme können berücksichtigt werden.